Surprise #625
Sälber tschuld!
Kaum ein Begriff prägt die Schweiz so sehr wie «Eigenverantwortung». Doch was steckt dahinter, wenn er in Debatten über Armut, Migration oder Gesundheit fällt?
Wer Hilfe braucht, soll sie sich verdienen. Wer scheitert, ist selbst schuld. Strukturelle Ursachen? Werden oft ausgeblendet. So entsteht eine Sozialpolitik, die kalt und unmenschlich wirkt – besonders für jene, die ohnehin wenig haben.
Was das im Alltag bedeutet, zeigen Sara Winter Sayilir (Text) und Anna Schmid (Illustrationen) am Beispiel von Eugenia Kowalska – einer Frau, die mit ihrer Tochter sofort die Schweiz verlassen sollte.
Dies – und wie immer noch mehr – in der aktuellen Ausgabe des Surprise Strassenmagazins, ab heute bei der Verkäufer*in deines Vertrauens auf der Strasse erhältlich.
#Surprise625, more to come.