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Jeder für sich
Die internationale Zusammenarbeit steckt in der Krise: Während Klimaschäden, Armut und Schulden den Globalen Süden massiv belasten, ziehen sich viele wohlhabende Staaten aus der Verantwortung zurück. Misstrauen, geopolitische Rivalität und geschwächte Institutionen machen es ärmeren Ländern immer schwerer, Zugang zu fairer Finanzierung, Entwicklungshilfe und globalen Entscheidungsräumen zu bekommen.
Globale Krise trifft globale Gleichgültigkeit. Unter Donald Trump verschärft die US-Politik diese Lage zusätzlich: Seine Regierung setzt stärker auf nationale Abschottung, kürzt Hilfsprogramme massiv zusammen und schwächt multilaterale Organisationen. Für Länder des Globalen Südens bedeutet das weniger Unterstützung, weniger Einfluss und grössere Verwundbarkeit. Anzeichen für eine baldige Wende gibt es nicht.
Die Süd-Perspektive – und noch vieles mehr – in der Winterausgabe von global, dem Magazin von Alliance Sud. Das Magazin kann hier kostenlos abonniert werden.